
5 Fakten über Berührungsschalter
Elektrische Schalter spielen eine wesentliche Rolle für die Funktion unzähliger elektronischer Geräte. Von Computern und Smartphones bis hin zu Lampen, Haushaltsgeräten, Fernbedienungen und vielem mehr – viele elektronische Geräte verfügen über einen oder mehrere elektrische Schalter. Sie dienen dazu, den Stromkreis zu unterbrechen bzw. zu schließen und so das jeweilige Gerät zu steuern.
Berührungsschalter unterscheiden sich jedoch durch ihre Funktionsweise von herkömmlichen mechanischen Schaltern. Anstatt den Stromkreis durch eine mechanische Betätigung zu öffnen und zu schließen, nutzen sie eine berührungsbasierte Funktionsweise.
1) Langlebige Funktionalität
Touch-Schalter zeichnen sich durch eine sehr lange Lebensdauer aus. Da sie ohne mechanische Betätigung auskommen, sind sie naturgemäß weniger Belastungen ausgesetzt als mechanische Schalter. Daher halten Touch-Schalter viele Jahre lang stand. Wenn Sie es leid sind, Ihre mechanischen Schalter ständig austauschen zu müssen, sollten Sie sich aus diesem Grund für einen Touch-Schalter entscheiden.
2) Eine Elektrode
Kapazitive Touch-Schalter – die gängigste Variante – benötigen für ihre Funktion lediglich eine einzige Elektrode. Die Elektrode ist in der Regel hinter einer Glas- oder Kunststoffschicht eingebettet. Wenn Sie einen kapazitiven Touch-Schalter drücken, erhöht Ihr Finger die Kapazität des Schalters über die Elektrode. Der kapazitive Touch-Schalter erkennt diese Kapazitätsänderung dann als Befehl zum Öffnen oder Schließen des Stromkreises.
3) Einige Touch-Schalter funktionieren auch mit Handschuhen
Auch wenn Sie keinen Einfluss darauf haben, kapazitiver Berührungsschalter Auch mit Handschuhen können Sie einen resistiven Berührungsschalter mit einem behandschuhten Finger bedienen. Wie resistive Touchscreens bestehen auch resistive Schalter aus mehreren Schichten mit leitfähigen Leiterbahnen, die durch eine Luftzwischenlage voneinander getrennt sind. Wenn Sie einen resistiven Touch-Schalter drücken, berühren sich die beiden leitfähigen Leiterbahnen, wodurch der Stromkreis geschlossen wird. Wenn Sie hingegen Ihren Finger vom resistiven Touch-Schalter nehmen, wird der Stromkreis unterbrochen.
4) Einige Berührungsschalter nutzen die Piezo-Technologie
Eine weniger bekannte Art der Berührungsschaltertechnologie ist die Piezo-Technologie. Piezo-Berührungsschalter Sie funktionieren nach dem Prinzip der Piezomechanik, um zu bestimmen, wann der Stromkreis unterbrochen und wann er geschlossen werden soll. Piezo-Touch-Schalter sind nicht so verbreitet wie kapazitive oder resistive Touch-Schalter, gewinnen jedoch unter anderem aufgrund ihrer hohen Strapazierfähigkeit zunehmend an Bedeutung.
5) Sie fungieren als taktiler Sensor
Ob es nun kapazitiv, ohmsch oder Piezo, fungieren alle Berührungsschalter als taktile Sensoren. Mit anderen Worten: Sie reagieren gezielt auf Ihre Berührungsbefehle. Sie erzeugen zwar nicht unbedingt taktiles Feedback, doch benötigen Berührungssensoren dennoch physischen Kontakt, um wie vorgesehen zu funktionieren. Daher werden sie als eine Art taktiler Sensoren betrachtet.





